Posterous theme by Cory Watilo

Vom Regen in die BarCamp-Taufe

Dieses Wochenende war in allen Belangen wellenförmig. Das konnte man nicht nur am Wetter erkennen. Sondern auch an meiner inneren Verfassung. Die ständig zwischen Lampenfieber und der Ausschüttung von Glückshormonen schwankte. 

Zwischen Sonnenschein und Unwetterkatastrophe fand das BarCamp Hannover statt. Mein erstes BarCamp dem ich beiwohnte. Hingeführt hat mich mein Job bei flinc. Doch mein persönliches Interesse lies auch nicht zu wünschen übrig. flinc war der offizielle Mobilitätspartner - oder einfacher gesagt - Sponsor dieser Veranstaltung. Meine Aufgabe war es im Vorfeld und auf dem Camp selber flinc zu promoten. Persönlich wollte ich natürlich so viel wie möglich an Inspiration und Eindrücken mit nach Hause nehmen. 

Da gab es also flinc auf der einen Seite. Und mich als @unparteiisch auf der anderen Seite. Die beiden Dinge auseinander zu halten? Unmöglich. Und sicherlich auch nicht sinnvoll! So kam es, dass das eine das andere befruchtete. Der Einstieg am Freitagabend mit der Welcome-Party war trotzdem eher hart. 

Ich kannte dort niemanden. Bin nicht der Typ, der sich einfach auf wildfremde Menschen stürzt und diesen meine Lebensgeschichte erzählt. Also setzte ich während des Abends folgenden Tweet ab: 

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Der rettete mich dann ein wenig. Und zwar wurde bei Romy/@snoopsmaus der mütterliche Instinkt geweckt und sie machte sich auf die Suche nach mir um mich aus meiner Außenseiterrolle zu retten. Mehr darüber kann man bei ihr selber lesen. 

Für den Rest des Wochenendes hatte ich dann in ihr und in Anita/@anitaboehm Verbündete gefunden, an denen ich mich „festhalten“ konnte, wenn man mal wieder alleine da stand. Vielen Dank dafür. Das hat mir das Wochenende so viel leichter gemacht. 

Am Samstagmorgen ging es dann offiziell mit der Begrüßung und der Sessionplanung los. Da ich schon früh da war und meine flinc-Stifte loswerden wollte, besetzte ich für eine Stunde den Check-In. Kann ich Neulingen sehr empfehlen. Macht Spaß und man kommt schon mal ins Gespräch. 

Darauf folgte die Begrüßung und die Sessionplanung. Die Session die ich halten wollte, hatte ich noch nicht fertig vorbereitet und außerdem wollte ich erst einmal ein Gefühl dafür bekommen, wie andere eine solche Session abhalten, deshalb hielt ich mich dabei im Hintergrund. Sonntag gab es dafür ja auch noch Möglichkeiten.

Am Samstag besuchte ich folgende Sessions: 

  • B-Unternehmen - Bye Bye Management
    Es ging um Unternehmensorganisationen die kein Management erfordern. Einige Dinge errinerten mich sehr an meine eigene Arbeitswelt bei flinc. Gefiel deshalb.
  • Wer abnimmt, hat mehr Platz! - Ernährungstipps für Online
    Jetzt weiß ich, dass ich vor dem Sport nicht mehr essen sollte.
  • Social Media Marketing Best Practice von Birger Hartung - http://birgerh.de/
    Fand ich sehr interessant. Vor allem das Herangehen an die Zielgruppe.
  • Improtheater im Alltag 
  • Selbsthilfegruppe für Social Media & Community Management

Am Abend fand dann das erste flinc-Nutzertreffen in Hannover statt. In einer Kneipe fanden sich fünf flinc-Freunde ein mit denen ich über flinc, aber auch über ganz viele andere Dinge sprach. Der Abend hat viel Spaß gemacht. 

Am Sonntag war ich nun selber gefragt und mir stand meine BarCamp-Taufe bevor. Ich musste also eine meine erste eigene Session halten. Ich bot die Session: "Best Practice: Social Media und Customer-Experience-Management in einem Startup-Unternehmen" an und überwand die erste Hürde: Es meldeten sich einige die mein Thema interessant fanden und somit durfte mein Vorschlag auf das Session-Board. 

Nachdem ich am Vormittag nach neuen Entwicklern für flinc suchte und meine Session vorbereitet hatte, folgte mein großer Auftritt. Um 13:45 nahm die Taufe ihren Lauf. Gut zwölf Personen entschieden sich gegen die "SEO ist ein Arschloch"-Session mit Robert Basic (@robgreen) und Sebastian Cario (@elcario) und fanden den Weg in meine Session. 

Und ich muss sagen, dass es gut lief und es viel Spaß gemacht hat. Die Teilnehmer der Session haben mir das Leben aber auch leicht gemacht. Zustimmendes Nicken. Lächeln über die Beispiele. Und eine rege Diskussion und Anregungen. Als es vorbei war, war ich ziemlich erleichtert.

Ganz entspannt konnte ich dann zu meiner letzten Session gehen. Ein sehr interessanter und anregender Austausch zum Thema Vegetarianer. 

Nach meinen anfänglichen Startschwierigkeiten muss ich sagen, dass mich dieses Wochenende echt umgehauen hat. Tausend Eindrücke. Und diese geballt in so kurzer Zeit. Mir hat das Ganze super viel Spaß gemacht und ich denke, dass dies nicht mein letztes BarCamp gewesen ist. 

Ich danke Allen die dafür gesorgt haben, dass ich mich dann doch irgendwie wohl gefühlt habe! Hach!

 

Wer noch so alles über das BarCamp Hannover schrieb, kann man auf der Webseite des BarCamp nachlesen.